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Am Tag nach der Bürgerversammlung fand am 24. April 2018 in der Friedrich-Schiller-Grundschule die konstituierende Sitzung des Beirates für die Verkehrslösung Mahlsdorf statt. Das geschah unter Leitung von Herrn Johannes Martin (CDU), Bezirksstadtrat von Marzahn-Hellersdorf für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen.

Der Beirat wurde auf Beschluss des Bezirksamtes eingerichtet. Die Zielstellung des Beirates ist es, den Planungsprozess für die Verkehrslösung Mahlsdorf durch die Einbeziehung unterschiedlicher Interessengruppen und Anwohnerinitiativen zu begleiten. Den Rahmen für die Arbeit des Beirates bildet die Geschäftsordnung.

Arbeitspakete

Mit folgenden Arbeitspaketen wurde eine erste Arbeitsgrundlage für den Beirat geschaffen

Arbeitspaket 1 - Übersicht Bestand

- Übersicht Bebauungspläne
- Freigabe Verkehrsflächen
- Eigentumsverhältnisse
- Existierende Untersuchungen zur verkehrlichen Situation
- Daten zur aktuellen Verkehrsbelastung
- Identifikation notwendiger Datengrundlagen für den Beirat
- Anforderungen BVG

Arbeitspaket 2 - Überblick Planung

- Darstellung Vorzugsvariante der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
- Darstellung Planungsidee
- Feinabstimmung zur Planungsidee
- Vergleich Straßenquerschnitte
- Analyse Knotenpunkte insbesondere B1/5/Hönower Straße

Arbeitspaket 3 - Entlastung Hönower Straße

- Darstellung Untersuchung für eine Entlastungsstraße zur Hönower Straße

Arbeitspakt 4 - Ruhender Verkehr

- Analyse Ist-Situation(KFZ, Fahrrad)
- Mögliche Parkraumkonzepte

Noch weitere Vertreter gesucht

Mit der Einberufung der konstituierenden Sitzung haben zunächst Vertreter_innen von Organisation, Institutionen und der Bezirksverordnetenversammlung an der Beiratssitzung  teilgenommen. In einem 2. Schritt sollen nun Gewerbetreibende, Anwohner und Interessierte aus dem Kiez für eine Mitwirkung gewonnen werden. Dazu wird es durch das Bezirksamt in der einschlägigen Presse eine Veröffentlichung geben. Auf deren Grundlage können sich Bürgerinnen und Bürger für eine Mitgliedschaft im Beirat bewerben.

Da die Anzahl der Teilnehmer_rinnen begrenzt ist, erfolgt dann die Auswahl in einem transparenten Losverfahren. Alle Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich aus dem Kiez,  sind aufgerufen, sich in das Beteiligungsverfahren einzubringen.

Wichtig für den Beirat ist ein breites Spektrum an Interessenvertreter_innen und Ortskundigen. Nur mit einem breiten Spektrum an Beteiligten können die Interessen der Anwohner und Anlieger gesichert und gewahrt werden. Für die Zukunft müssen sich noch viel mehr Mahlsdorfer_innen einbringen und mitmachen!

Die nächste Sitzung des Beirates ist für den 23.05.2018 geplant.

Bauarbeiten am neuen Regionalbahnhof

Hier ein paar Impressionen von den Bauarbeiten am neuen Regionalbahnhof Mahlsdorf. Zwei Kräne und ein Bohrer bestimmen gegenwärtig das Bild am Bahnhof.

Bohrarbeiten für das Fundament des Bahnsteigs
Blick vom REWE-Standort
Im Hintergrund der neue Aufgang

Alles noch im Plan

Im Sommer sah es nach Schwierigkeiten aus. Jetzt wird aber gerade zügig am neuen Bahnhof gebaut. Noch kann der Plan eingehalten werden. Wir gehen davon aus, dass unserer neuer Regional-Bahn-Haltepunkt pünktlich zum Fahrplan-Wechsel zum Jahresende fertig ist.

Gegenwärtig gibt es erhebliche Einschränkungen. Das betrifft vor allem die S-Bahn-Strecke zwischen Mahlsdorf und Fredersdorf. Hier und vom 29. Oktober an auch bis Strausberg und Strausberg-Nord fährt bis 30. Oktober keine S-Bahn. Es werden Busse im 10-Minuten-Takt eingesetzt.

Haben Sie eigene Fotos?

Falls Sie eigene interessante Fotos zum Veröffentlichen haben, schicken Sie sie uns. Am besten per E-Mail.

 

Auch der Bau vom neuen REWE-Markt am Bahnhof Mahlsdorf verzögert sich, nachdem es Rückstand beim Regionalbahnhof gibt.

Wie die "Berliner Woche" berichtet, gibt es noch keine Baugenehmigung. Uneins ist man sich über die Fassaden-Gestaltung. Deshalb können bisher nur Abrissarbeiten ausgeführt werden.

Fertigstellung Ende 2018 noch möglich

Die REWE-Projektleitung geht aber davon aus, dass eine Eröffnung bis Ende 2018 erfolgen kann.

Wir hoffen sehr, dass REWE nicht zum BER von Mahlsdorf wird. (JL)

 

Gesehen hat man es schon seit dem Sommer: irgendwas stimmt nicht auf der Baustelle für den neuen Regionalbahnhof Mahlsdorf.

Jetzt berichtet auch die "Berliner Zeitung" und hat näheres zur Erklärung. Immerhin soll die Fertigstellung und der erste Halt von Zügen pünktlich sein.

Bauverzögerung

Der Aufzug muss dann so schnell wie möglich folgen. (JL)