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Es war eine seit Jahren überfällige Veranstaltung, zu der der Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses, Mario Czaja (CDU), Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises zu einer Informationsveranstaltung am 29.01.2018 eingeladen hatte. Sie fand in der Aula der Schiller-Schule in Mahlsdorf statt. Neben dem Staatssekretär der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (UVK), Herrn Kirchner, wurde auch der Verein Mahlsdorfer Bürger e.V., vertreten durch Herrn Peter Eisenach, zur Veranstaltung eingeladen. Weiter hatten BVV-Mitglied Herrmann (CDU) und Bezirksstadtrat Martin (CDU) auf dem Podium Platz genommen. Auch der Tagesspiegel berichtete schon.

Riesiges Interesse am Fortgang der Ereignisse in Mahlsdorf

Das Interesse der Mahlsdorfer war so groß, dass die Aula der Schiller-Schule nicht für alle gekommenen Bürger ausreichte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Planungsvorstellungen der Senatsverwaltung UVK zum zweigleisigen Ausbau der Tram-Linie 62 von der Rahnsdorfer Straße zum Bahnhof Mahlsdorf.

Vorstellungen der Senatsverwaltung

Die Senatsverwaltung spricht sich bisher für eine zweispurige Streckenführung der Tram über die Hönower Straße aus. Die Autofahren sollen dann über den Neuen Hultschiner Damm und die Straße an der Schule fahren. Die Idee, die Tramlinie von der Hönower Straße zum Neuen Hultschiner Damm und zur Straße an der Schule zu verlegen, wurde nicht weiter geprüft. Außerdem wäre bei dieser Variante des Senats auch der Autoverkehr durchgehend in der Straße an der Schule möglich.

Was müssen wir weiter tun?

Nahezu alle Parteien haben sich mit ihren Vorstellungen dazu geäußert. So sind CDU, SPD und Bündnisgrüne der Meinung des Bürgervereins. Wir möchten keine Durchgangsstraße für Autos vor der neuen Schule.

Wir bitten vielmehr die Senatsverwaltung und Herrn Staatssekretär Kirchner, dass sei auch die zweite Variante doch noch prüfen. Dabei bitten wir jedoch zu beachten, dass der Autoverkehr wie bisher nicht durchgehend möglich ist auf der Straße an der Schule. Nach den bisherigen Zahlen können wir einen durchgehenden Autoverkehr auf dieser neuen Strecke nicht befürworten.

Wir hoffen auf baldige Planung dieser Variante. Wenn sie dann vorliegt, würden wir gern mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden das Gespräch suchen. Dabei gilt es dann, die beiden dann vollständig geplanten Varianten abwägen und unsere Präferenz herausarbeiten.

Wie von Peter Eisenach und Jan Lehmann in der Veranstaltung deutlich gemacht wurde, geht es um eine umfassende Betrachtung der Verkehrssituation und ein akzeptables Verkehrskonzept für das Ortszentrum und die angrenzenden Siedlungsgebiete.

Anwohner und Gewerbetreibende: Bitte bringen Sie sich ein!

Wir möchten die Einwohner von Mahlsdorf/Nord und Alt-Mahlsdorf ermutigen, sich in den Prozess der weiteren Ausgestaltung unseres Ortsteiles einzubringen. Werden Sie Mitglied im Verein Mahlsdorfer Bürger e.V.

Resignieren und sich enthalten hilft keinem. Wir wollen das Erscheinungsbild und die Lebensqualität in unserem Ortsteil Mahlsdorf zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger wirksam verbessern. Wir wollen, dass Mahlsdorf schöner und lebenswerter wird. Hierfür brauchen wir Sie als aktive Mitstreiter.

Im Bürgerverein können wir die Vorschläge und berechtigten Kritikpunkte erfassen, bündeln und so gegenüber den Senatsverwaltungen und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf effektiver vertreten.

In der nächsten Zeit werden die Weichen für wichtige Verkehrsbaumaßnahmen der Zukunft  in Mahlsdorf gestellt. Die Verlängerung der Tramlinie 62 zum Bahnhof Mahlsdorf, die Erneuerung und Umgestaltung der Hönower Straße und des Hultschiner Dammes von der Rahnsdorfer Straße zum Bahnhof Mahlsdorf und Maßnahmen der Verkehrslösung einschließlich des ruhenden Verkehrs in den angrenzenden Siedlungsgebieten sowie im Ortsteilzentrum von Mahlsdorf stehen auf der Tagesordnung.

Vom Bezirksamt ist jetzt zu den vielen Mahlsdorfer Fragen geplant, einen runden Tisch zu schaffen. Hier sollen alle Fragen zur Sprache kommen.

Warten Sie nicht länger, werden Sie Mitglied im Verein Mahlsdorfer Bürger e.V. und bringen Sie sich ein.

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Auf jeden Fall müssen wir weiter daran arbeiten, dass die Bewegung in der Sache jedenfalls nicht mehr zum Stillstand kommt.

Über 100 Bürgerinnen und Bürger bewegte das Thema der Informationsveranstaltung „Einbruchsprävention“ am letzten Donnerstag, dem 25. Februar, in die Aula der Schiller-Grundschule, welche unterstützt durch die Berliner Polizei durch den Mahlsdorfer Bürger Verein organisiert wurde. Kriminalhauptkommissar Georg von Strünck und Polizeihauptkommissar Torsten König erläuterten nicht nur Verhaltenstipps, sondern stellten zudem den Zuhörern   einige technische einbruchshemmende Möglichkeiten zur Sicherung ihres Wohneigentums vor. Etwa 3 bis 5 Minuten nehmen sich Einbrecher in der Regel Zeit, um Zugang zu erlangen. Einbruchshemmende Sicherungen der Fenster und Türen setzen genau an diesem Punkt an.

Einbrecher mögen es leicht

Bei 38,9 % der registrierten 12 000 Taten im Jahr in Berlin handelte es sich um sogenannte Einbruchsversuche, bei denen die Täter nicht zum Ziel gekommen sind. Anders als in manchen Medien dargestellt, verfügen die meisten Einbrecher nicht über ausgefeilte technische Hilfsmittel. So dient ein einfacher Schraubendreher oftmals als Tatwerkzeug. Dies zusammen mit der Tatsache, dass Täter zumeist Handschuhe tragen, führt zu der niedrigen Aufklärungsquote von nur 7 % in Berlin. Täter nutzen zudem gerne Werkzeuge, die sie vor Ort auffinden. So kann ein Schutz bereits darin bestehen, dass keine Leitern, Harken oder Besen offen zugänglich gelagert werden. Wobei die Einbrecher diese auch gerne einmal vom Nachbargrundstück nehmen. Also auch die Nachbarn einbinden. Allgemein ist ein gutes nachbarschaftliches Miteinander die beste Diebstahlprävention. So bestärkt die Polizei ausdrücklich die Bürger darin, auffälliges Verhalten unter der 110 zu melden. Die Polizei sendet einen Streifenwagen, der ggf. die Personalien der Verdächtigen aufnimmt und überprüft.
Zudem können sich die Bürger jederzeit an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle (Platz der Luftbrücke 5, 12101‚ Berlin, (030) 4664 - 979999) wenden. Dort erfahren sie mehr über die technischen Möglichkeiten oder können einen Besichtigungstermin für ihr Wohneigentum vereinbaren. Aufgrund der hohen Nachfrage muss man derzeit aber mit einer etwa 2-monatigen Wartezeit rechnen.

Insgesamt lassen sich die Maßnahmen zur Einbruchsprävention in 4 Aktionsfeldern zusammenfassen:

1.       Technische Absicherung
2.       Sicherheitsbewusstes Verhalten
3.       Aufmerksame Anwohner
4.       Übersichtliches Umfeld